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  • Tattoos im Trend

    Tätowierungen oder Tattoos liegen im Trend – und nicht erst seit gestern. Seit Jahrhunderten schon erfreuen sich eintätowierte Körperverzierungen weltweit höchster Beliebtheit. In vielen Völkern wurden eigene Tätowierformen, Tatauierungen und eingestochene Narbenmuster entwickelt – beispielsweise bei den Maori, den Stämmen Afrikas oder in Japan. Man kann sich in Büchern oder Fernsehsendungen darüber informieren. Viele Motive aus aller Welt finden sich heute auch in europäischen Tätowiershops. Außerdem kann man eigene Motivvorlagen stechen lassen.

    Körperbilder im Wandel

    Tattoo Conventions bringen einen mit den Meistern des Faches in Verbindung. Nicht dauerhafte Tätowierungen zum Aufreiben erfreuen jene, die es nicht wagen, dauerhaft eine Tätowierung zur Schau zu stellen. Viele von ihnen bleiben vor dem Tattoo-Shop stehen und schauen sich die aktuellen Tribals oder Motive an. Andere stellen den ganzen Körper und sogar das Gesicht oder den Intimbereich der Tätowierleidenschaft anheim. Heutzutage ist es normal, wenn man eine ältere Frau mit einem Tattoomotiv auf dem Arm oder Bein sieht. Dabei war es in unseren Breiten früher die Domäne der Seeleute und Knastbrüder, der Rocker, Zuhälter und Machos, eine Tätowierung zu tragen. Heute sind auch Frauen aller Altersgruppen und Berufe tätowiert – nicht immer zur Freude ihrer Chefs, die den firmeneigenen Dresscodes unterlaufen sehen. Mittlerweile ist ein Tattoo in vielen Familien sogar auf der Wand zu finden – als Wandtattoo zum Aufkleben. Es scheint, als könne die Bevölkerung nicht genug von Tattoos bekommen. Hier ist eindeutig ein Wertewandel geschehen. Das belegt auch steigende Zahl der Tattooshops. Man muss heute nicht mehr auf die sündige Meile zu einem wenig vertrauenswürdigen Tätowierer gehen, um sich schwarze oder mehrfarbige Motive stechen zu lassen. Und noch wichtiger ist vielleicht, dass man diese mit Laserstrahlen auch wieder entfernen lassen kann. Billig wird das allerdings nicht – und schmerzlos auch nicht.

    Alle wollen Tattoos

    Heute ist es bereits für Fünfzehnjährige gang und gäbe, sich ein cooles Tattoo stechen zu lassen. Junge Männer fühlen sich damit männlicher – und Chaz Bono, der früher eine Frau war, anscheinend auch. Frauen neigen eher zum kleinen Tattoomotiv, während Männer sich schon mal eine ganzen Arm oder den Rücken tätowieren lassen. Je nach Berufsfeld sollte man beachten, dass man gegebenenfalls den Ärmel über die Tätowierung ziehen kann, um den berufsmäßigen Dresscodes zu genügen. Jung gebliebene Mütter oder Väter freuen sich über ein Tattoo, das der Sohnemann ihnen als Gutschein schenkt. Die Frage aller ist, für welches Motiv man sich entscheiden soll und wohin man es sich stechen lassen könnte. Klassische Stellen für Tätowierungen sind der Oberarm, der Rücken oder die Beine. Heute wählt man aber auch schon mal den Intimbereich, das Hinterteil oder den Busen als Ort für Tattoo-Motive. Ungewöhnlicher sind Tätowierungen auf dem Hinterkopf, im Gesicht oder unter den Füßen. Jeder muss selbst wissen, was zu ihm passt. Außerdem soll das Tattoo viele Jahre an diesem Platz verweilen. Bedenken sollte man auch, dass die Haut mit den Jahren altert und das eintätowierte Bild sich dann verändert.

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