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    Sicherheit bei Straßen- und Tiefbau

    Manche Menschen müssen Jobs erledigen, die viel Kraft kosten und auch Ausdauer verlangen. Die Leute am Bau, besonders beim Straßen- und Tiefbau, sind hier besonders gefordert. Sie müssen nicht nur bei Wind und Wetter draußen arbeiten, bei Regen oder Schnee, bei Minusgraden genauso wie bei sengender Hitze. Das verlangt dem Körper viel ab. Da ist eine gute Gesundheit und Kondition schon wichtig. Aber nicht nur diese Umstände belasten die Bauarbeiter. Auch die Sicherheit vor Unfällen muss jederzeit weit möglichst gegeben sein. Man darf hier nichts dem Zufall überlassen. Deshalb ist es wichtig, die Unfallvorschriften, die beispielsweise die Berufsgenossenschaften für das Bauwesen ausgearbeitet haben, auch genau zu befolgen.

    Auf die richtige Bekleidung achten

    Wer im Straßen- und Tiefbau arbeitet, hat also eine entsprechende Arbeitskleidung zu tragen. Sie muss der Witterung entsprechend wärmen oder Nässe abweisen können. Aber die Kleidung muss auch dazu beitragen, dass die Arbeiter gesehen werden. Deshalb gibt es auf allen Baustellen im Straßen- und Tiefbau eine Warnschutzkleidung. Diese Kleidung dient in erster Linie dazu, von den anderen Menschen besser gesehen zu werden. Deshalb haben diese Jacken, Hosen oder auch Helme Leuchtfarben von Gelb oder Orange. Diese Farben werden am besten wahrgenommen. Natürlich muss der Baustellenleiter, ein Ingenieur oder Polier auch darauf achten, dass seine Leute diese Kleidung auch tragen. Gerade in der kälteren Jahreszeit ist oft Arbeitsbeginn im Dunkeln oder wie bei bestimmten Arbeiten, wie Betonieren, wo rund um die Uhr gearbeitet wird. Dazu kommen Nebeltage, die die Sicht einschränken.

    Regelmäßige Schulungen für die Sicherheit

    Die Berufsgenossenschaften bieten in regelmäßigen Abständen Schulungen an, um die Erfahrungen in Bezug auf Sicherheit im Straßen- und Tiefbau den Arbeitern nahezubringen. Natürlich ist es gerade bei Berufsanfängern Pflicht, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Dort werden die Probleme mit schwierigen Arbeitsverhältnissen erläutert und was man für die Sicherheit alles tun kann. Gerade am Bau passieren durch Unachtsamkeit einige Unfälle. Da können regelmäßige Hinweise nicht ernst genug genommen werden. Und warum große Risiken eingehen, wenn man sie minimieren kann.

    Überlegte Baustelleneinrichtung und Absicherung

    Eine neue Baustelle, die nicht direkt von Menschen frequentiert werden muss, ist immer leichter zu planen und zu gestalten. Hier ist oft genug Raum, um die Sicherungsvorkehrungen aufzustellen. Das sind Absperrungen, aufstellen von Gerüsten bei Brückenbauwerken und Sicherungen gegen herabfallende Teile. Baugrubenwände müssen entweder abgeschrägt oder mit Spundwänden gesichert werden, damit die Seitenböschungen nicht nachrutschen können. Bauleiter werden die Standfestigkeit der Böden untersuchen und dann die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Bei Umbauarbeiten oder Reparaturen von bestehenden Bauwerken ist das schon schwieriger zu gestalten. Hier kann oft der Verkehr nicht gänzlich abgestellt werden. Also fahren Tag und Nacht Kraftfahrzeuge dicht an den Baustellen vorbei. Das ist weder für die Autofahrer noch für die Arbeiter sehr angenehm. Das Tragen von Warnschutzkleidung ist hier natürlich besonders notwendig, damit gerade bei schlechter Sicht die Leute auch früh genug gesehen werden. Den Autofahrern muss man aber auch das Einhalten von Geschwindigkeitsbeschränkungen dringend nahelegen.

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